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09.04.13

Stadtwerke Altdorf bauen neues Wasserwerk

 

Die Stadtwerke Altdorf bauen ein neues Wasserwerk, weil das 1972 errichtete Werk in die Jahre gekommen ist und sowohl erweitert als auch saniert werden müsste. Weil ein Neubau kostengünstiger ist als eine komplizierte Renovierung des bestehenden Werks, fand jetzt der Spatenstich auf dem Grundstück am Oberwellitzleithener Weg statt.

Mit dem Spatenstich gaben Werke-Geschäftsführer Walter Geißler, Bürgermeister Erich Odörfer, Leiter Netzbetrieb Wasser Horst Pühler und der leitende Ingenieur Michael Hacker zusammen mit seinen Kollegen den Startschuss für den Baubeginn.

Möglichst zügig wolle man den Bau durchziehen, so Stadtwerke-Geschäftsführer Hans Walter Geißler, damit der Kostenrahmen von drei Millionen Euro nicht überschritten wird. Bürgermeister Erich Odörfer sprach anlässlich des Spatenstichs auf dem Wasserwerkgrundstück von einem „Meilenstein für das Altdorfer Wasser“.

 

„Weiter in städtischer Hand“

Trinkwasser ist derzeit bundesweit ein Thema, weil Brüssel die Möglichkeiten zur Privatisierung der Wasserversorgung eröffnet hat. „In Altdorf bleibt das Wasser aber in städtischer Hand“, versprach der Rathauschef.

 

Michael Hacker vom Neumarkter Ingenieurbüro Petter erläuterte den geplanten Neubau: In einer Filterhalle ist der große Filterkessel untergebracht. Dahinter befinden sich Räume für die Belüftungstechnik und die Schaltanlagen.

 

Auf der Nordseite des Gebäudes werden zwei Trinkwasserbehälter mit insgesamt 500 Kubikmetern Speichervolumen errichtet. Diese werden mit Erde bedeckt, so dass man später die Behälter als kleine Hügel hinter dem Bauwerk erkennen wird.

 

Automatischer Betrieb

Das neue Wasserwerk wir mit modernster Aufbereitungstechnik ausgestattet. Der Betrieb der Anlage wird automatisiert, alle Anlagen können kontinuierlich überwacht werden. Mit der Automatisierung fällt auch der Handbetrieb für verschiedene Anlagenteile fort, künftig kann der gesamte Betrieb über einen Computer gesteuert werden.

 

Im November dieses Jahres soll der Rohbau soweit abgeschlossen sein, dass die beiden 3,80 Meter hohen Filterkessel mit einem Mobilkran durch das Dach eingehoben werden können. Fertiggestellt werden soll das neue Wasserwerk schließlich im Sommer 2014. Bis dahin läuft die Versorgung über das bestehende Werk weiter. An einem festgelegten Tag X erfolgt dann die Umschaltung auf die neue Anlage.

 

Das Ingenieurbüro Petter aus Neumarkt sowie die Büros shp aus Marktschwaben und elo-consult sind mit der Planung beauftragt.

 

Drei Generationen

Künftig werden auf dem Wasserwerksgelände drei Bauwerks-Generationen stehen: das alte Werk aus den 50er Jahren, daneben das 1972 erbaute und schließlich das neue Gebäude, das bereits im kommenden Jahr fertig gestellt sein soll. Die ehemaligen Wasserwerksgebäude nutzen die Stadtwerke dann als Lagerräume.

 

 


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